Home
Schulprogramm der HS Nord


  1. Einleitung

Die Städt. Hauptschule Nord in Gütersloh wurde im Jahr 1968 gegründet und wird seit dem 01.08.1989 als Ganztagsschule geführt.
Im Schuljahr 2010/11 werden 290 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen von 28 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Jahrgänge 5 bis 7, 9 und 10 sind zweizü-gig, der Jahrgang 8 dreizügig; hinzu kommt 1 Sprachförderzentrum für Migranten.
Die Schule wird von 135 Mädchen und 155 Jungen besucht. Ihrer Herkunft nach ist die Schülerschaft als multikulturell zu bezeichnen: Von den 290 Schülerinnen und Schülern haben ca. 220 Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Sie kommen aus 32 verschiedenen Nationen. Sie gehören den verschiedensten Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen an und kommen täglich in der Schule zusammen, um dort gemeinsam zu leben, zu lernen und zu arbeiten.

2. Die Städt. Hauptschule Nord – „... eine Schule für alle!!“

Die Städt. Hauptschule Nord, Gütersloh, versteht sich als „... eine Schule für alle!“ Sie wählt nicht aus, weist nicht zurück, sondern lässt sich auf jede Schülerin, auf jeden Schüler ein, der zu ihr kommt und zeigt, dass sie / er gewillt ist, Schule und Unterricht als eine Bereicherung für sich selbst, für das eigene Leben zu erfahren. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob der Schüler direkt aus der Grundschule in die Städt. Hauptschule Nord kommt oder als so genannter Seiteneinsteiger aus anderen Städten und Gemeinden, aus dem Ausland oder aus anderen Schulformen. Die sich durch die nationalen Herkünfte und die damit verbundenen unterschiedlichen kulturellen und religiösen Erfahrungen ergebene Vielfalt in der Städt. Hauptschule Nord, die ergänzt wird durch die mitgebrachten unterschiedlichsten Fähigkeiten und Fertigkeiten, sollen als Bereicherung für alle Schülerinnen und Schüler genutzt werden.

  1. Die grundsätzlichen Bildungsziele

Grundsätzliche Zielsetzung der Städt. Hauptschule Nord ist es, die Schülerinnen und Schüler so zu bilden und so zu erziehen, dass sie vorbereitet sind

• auf ein eigen- und mitverantwortliches Leben in der Gemeinschaft des Staates und der Gesellschaft
• auf eine verantwortliche Tätigkeit in einer sich stets verändernden Berufs- und Arbeitswelt
• auf eine aktive Teilhabe an dem kulturellen gesellschaftlichen Leben.

Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn alle am Schulleben Beteiligten gewillt sind, gemeinsam vereinbarte Grundsätze einzuhalten.

  1. Die Grundsätze

Für das Zusammenleben in der Städt. Hauptschule Nord haben wir ins auf die Ein-haltung der folgenden Grundsätze geeinigt. Sie wollen wir im täglichen Miteinander besonders beachten:

• Lern- und Leistungsbereitschaft
• Toleranz
• Meinungsvielfalt
• Gewaltfreiheit
• Kritik- / Einsichtsfähigkeit
• Verlässlichkeit

1. Lern- und Leistungsbereitschaft: Die Schule ist unser Lebensraum, den wir, die am Schulleben Beteiligten, gestalten und pflegen. Hier können wir lernen, arbeiten, lachen und spielen. Es gibt viel Neues zu entdecken, und wir sind bereit, uns darauf einzulassen.


2. Toleranz: In unserer Schule leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammen. Sie haben verschiedene Ansichten und Eigenarten. Wir achten jeden als Mitmenschen und grenzen niemanden aus.

3. Meinungsvielfalt: Wir vertreten unsere Meinung, hören und achten die Meinung des anderen, auch wenn wir sie nicht teilen.

4. Gewaltfreiheit: Konflikte wird es immer geben. Wir aber lösen sie nicht mit Ge-walt, sondern indem wir darüber nachdenken, darüber reden und nach angemessenen Lösungen suchen.

5. Kritik- / Einsichtsfähigkeit: Fehler lassen sich nie ganz vermeiden.
Wir versuchen sie zu erkennen, dürfen sie zugeben und lernen aus ihnen.

6. Verlässlichkeit und Ehrlichkeit: Um unser Schulleben angenehm zu gestalten und Streit und Ärger zu vermeiden, halten wir uns an Pflichten, Regeln und Ab-sprachen. Wir gehen ehrlich miteinander um, achten das Eigentum anderer und bleiben bei der Wahrheit.
Dieses erwarten wir von allen!
 
Wichtig sind uns ganz besonders im Interesse des täglichen Zusammenlebens:

• die gegenseitige Rücksichtnahme
• das Wissen um unsere Rechte und Pflichten und deren Beachtung
• das Einhalten von Regeln und Ordnungen.

  1. Die Entwicklungsziele der Schule

Neben der täglichen Erziehungs- und Bildungsarbeit sollen in den nächsten Jahren bzw. Schuljahren folgende Ziele der Schulentwicklung im Vordergrund stehen:

• die Erziehung der Schülerinnen und Schüler hin zu einem selbstverantwortlichen Denken und Handeln

• die Unterrichtsentwicklung hin zu einem selbstgesteuerten Arbeiten und Lernen der Schülerinnen und Schüler

• die Weiterentwicklung des berufsorientierenden Unterrichts hin zu einem immer aktuellen, aufbauenden und verlässlichen System

• die Entwicklung des Unterrichts in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik – orientiert an den Kernlehrplänen – zu einem die Kompetenzen systematisch ausbauenden und stärkenden Unterricht

• die Entwicklung der Beschulung von Migranten als Seiteneinsteiger hin zu einem umfassenden System der Förderung und Integration

• die Entwicklung zu einer inklusiven Schule, in der auch Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Entwicklungsstörungen und anderen Beeinträchtigungen im gemeinsamen Unterricht beschult und gefördert werden

Der Verwirklichung der genannten Ziele dienen die folgenden Schulprogrammelemente bzw. -bausteine, an denen vorrangig zu arbeiten sein wird. Zielsetzungen, Arbeitsvorhaben, notwendige bzw. sinnvolle Lehrerfortbildungsmaßnahmen und Evaluationsvorhaben sind den einzelnen Bausteinen zu entnehmen.


Projekt zur Prävention und Reduzierung von Schulverweigerung/Schulmüdigkeit

(Gemeinsames Projekt der Hauptschule Nord und des Fachbereichs Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh)

Ziel


• Es soll präventiv Ansätzen von schuldistanziertem Verhalten bzw. Schulabsentismus entgegen gewirkt werden, um deren Entstehung zu vermeiden
• Es soll ein zeitnahes Erfassungssystem implementiert und weiterentwickelt werden, mit dem auch statistisch die Entwicklung des Schulabsentismus einzelner und in der Gesamtheit dargestellt werden kann.
• Es soll eine verbindliche Interventionskette etabliert werden



Arbeitsvorhaben

• Fortführung eines Scout-Systems
• Rekrutierung und Ausbildung von Scouts aus den Jahrgängen 7 und 8 zur Unterstützung des jeweiligen Jahrgangs 5
• Einsatzmöglichkeiten für Scouts ausweiten
• Durchführung eines Klassengemeinschaftstraining innerhalb einer 3-tägigen Klassenfahrt mit den 5. Klassen
• Projekte zur Stärkung der Klassengemeinschaft und der sozialen Kompetenz in den 5.Klassen
• Fortsetzung eines Informationssystems, das den Eltern / Erziehungsberechtigten unmittelbar Kenntnis gibt von dem unentschuldigten Schulversäumnis ihrer Kinder


Fortbildungsbedarf

• Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern zu Scout-Trainerinnen und Trainer



Evaluation(s) – (Vorhaben)

• Projektdokumentation und Auswertung im Hinblick auf die Überarbeitung des Projekts


Unterrichtsentwicklung

Ziele

• Die Lehrerinnen und Lehrer sollen die Fähigkeiten erlangen und diese im Unterricht umsetzen, die zunehmend das selbst gesteuerte Arbeiten und Lernen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht ermöglichen

• Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, im Unterricht zunehmend selbst gesteuert zu arbeiten:
- Sie setzen sich Arbeitsziele
- Sie beschaffen sich selbstständig Informationen
- Sie organisieren sich in Teams
- Sie organisieren den Arbeitsplatz
- Sie erarbeiten ein angemessenes Ergebnis und präsentieren dieses


Arbeitsvorhaben

o Methodentraining Lehrer und Schüler verfügen über ein umfassendes Methodenwissen zur Erarbeitung, Aufarbeitung und Präsentation von Unterrichtsinhalten
o Lehrerfortbildung Lehrer verfügen über vermittelbares Wissen zu Methoden zur Erarbeitung, Aufarbeitung und Präsentation von Unterrichtsinhalten Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachgeschult.
o Schülertrainings Schüler lernen mit verschiedensten Methoden Sachverhalte zu erarbeiten, aufzuarbeiten und präsentieren. s. Implementierungsplan
o Pflege und Anwendung im Unterricht Lehrer und Schüler sollen in ver-schiedenen Unterrichtsphasen die erlernten Methoden zur Erarbeitung, Aufarbeitung und Präsentation von Unterrichtsinhalten in den Unterricht einsetzen, einüben und sicher anwenden. Die angewandten Methoden werden im Klassenbuch explizit mit grünem Stift vermerkt..
o Teamentwicklungstraining Lehrer und Schüler lernen sowohl in festen als auch in wechselnden Teams zu arbeiten
o Lehrerfortbildung Lehrer lernen Schüler zu befähigen in festen und wechselnden Teams zu arbeiten. Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachgeschult.
o Schülertrainings Schüler arbeiten in festen und wechselnden Teams s. Implementierungsplan
o Pflege und Anwendung im Unterricht Die Teamarbeit wird zum festen Be-standteil des Unterrichts. Die angewandten Methoden werden im Klassenbuch explizit mit grünem Stift vermerkt.
o Kommunikationstraining Lehrer und Schüler kommunizieren auf verschiedenen Ebenen miteinan-der
o Lehrerfortbildung Die Lehrer kennen die Kommunikationsformen, wenden sie an und vermitteln diese den Schülern. Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachgeschult.
o Schülertrainings Die Schüler kennen die Kommunikationsformen und wenden sie an. s. Implementierungsplan


o Pflege und Anwendung im Unterricht Lehrer und Schüler wenden im täglichen Unterricht regelmäßig verschiedene Kommunikationsformen an Die angewandten Methoden wer-den im Klassenbuch explizit mit grünem Stift vermerkt..
o Aufbau von Lernspiralen (SegeL 1)
o Lehrerfortbildung Die Lehrer lernen selbstständig Lernspiralen zu entwickeln
Sie berücksichtige dabei die multiplen Intelligenzen der Schüler und führen sie strukturiert an komplexe Fragestellungen heran
o Umsetzung für den täglichen Unterricht Fach- und Klassenteams entwickeln gemeinsam Lernspiralen und etablieren sie in den Unterricht. Die Planung erfolgt in den Jahrgangsstufenkonferenzen.
o Einführung von Projektarbeit (SegeL 2)
o Lehrerfortbildung Lehrer lernen Projektarbeiten für ihre Schülerinnen und Schüler zu planen, in denen zunehmend komplexe Fragestellungen beantwortet werden
o Umsetzung für den täglichen Unterricht Einführung von Projektunterricht

Fortbildung
• Ausbildung einer Steuergruppe
• Fortbildung des Kollegiums in den drei Bausteinen (s.o.)
• Fortbildung des Kollegiums „Selbstgesteuertes Lernen im Fachunterricht“ (SegeL 1)
• Fortbildung des Kollegiums „Projektarbeit“ (SegeL 2)
• Nachschulung der neuen Lehrkräfte an der Schule
• Ggfs. Weitere unterstützende Besuche der Moderatoren

Evaluation(s) – (Vorhaben)

• Überprüfung von Trainingsspiralen, ggf. Überarbeitung der Inhalte und Neuanpassung an die Lerngruppen
• Überprüfung und Überarbeitung des Implementierungsplans
• Überprüfung der Methodenkompetenz der Schüler
• Auswirkungen auf den Ausbildungserfolg können nur langfristig evaluiert werden

Kernlehrplan Deutsch

Ziele:

• Erstellen / Überarbeiten der schuleigenen Lehrpläne mit dem Ziel, die Förde-rung folgender Kompetenzen in den Mittelpunkt zu stellen:
- Sprechen und Zuhören: Gespräche führen, Zuhören, gestaltend sprechen, szenisch spielen
- Schreiben: prozesshaftes Schreiben, Texte schreiben, produktionsorientiertes Schreiben
- Lesen-Umgang mit Texten und Medien: Lesetechniken und -strategien, Umgang mit Sachtexten und Medien, Umgang mit literarischen Texten
- Reflexion über Sprache: Sprache als Mittel der Verständigung, sprachliche Formen und Strukturen, Sprachvarianten und Sprachwandel
- Verbesserung der Sprachkompetenz von Migranten
- Erwerb sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit, Arbeitshaltung, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit)
• Förderung Leistungsstarker und Leistungsschwacher gleichermaßen
• Sprachliche und soziale Förderung von Migranten erfolgt schwerpunktmäßig im Sprachförderzentrum


Arbeitsvorhaben:

• Konsequente Umsetzung der schuleigenen Lehrpläne mit dem Schwerpunkt „integrativer und handlungsorientierter Unterricht“ und deren Überarbeitung nach entsprechender Evaluation
• Sprachförderung in Jahrgang 5/6
Dazu gehören:
- Unterricht gemäß dem Programm “Rechtschreibung erfassen Lesen verstehen”, siehe ReLv Programm
• Den Regelunterricht begleitender Förderunterricht
- Ergänzungsunterricht (EGU) in allen Jahrgangsstufen
- für leistungsschwache Schüler der Regelklasse, LRS
- für leistungsstärkere Schüler mit dem Ziel der Förderung im Hinblick auf den Besuch der Klasse 10 Typ B
• Leseförderung durch „Unterricht in der Mediothek” und Teilnahme am Projekt „Lesepartner Gütersloh” (Vgl. dazu das entsprechende Schulprogrammelement)
• Regelmäßige Teilnahme an den jährlichen schul- und schulformübergreifenden Wettbewerben: Vorlesewettbewerb (Jg. 6) und Schreibwettbewerb (alle Jahrgänge)
• Paralleles Arbeiten in allen Fächern


Fortbildung:

„ Deutsch in allen Fächern“


Evaluation:

• Überprüfung der schuleigenen Lehrpläne
• Überprüfung der Standards: Neben den obligatorischen Überprüfungen gehört dazu im Rahmen der „Sprachförderung 5/6 ein Eingangstest 5. Jahrgang sowie ein Abschlusstest am Ende des 6. Jahrgangs (s. Sprachförderkonzept)
• Regelmäßige Überprüfung der Förderangebote und des Förderbedarfs (Für welche Jahrgänge notwendig, organisatorische Fragen, Stundenzahl, Umgang mit Seiteneinsteigern in Regelklassen)
• Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum des Kreises
• Lernstandserhebung im Jahrgang 8
• Zentrale Prüfung im Jahrgang 10

Das ReLv – Programm
„Rechtschreiben erforschen – Lesen verstehen“


Zielgruppe

• Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6


Ziele

• Verbesserung des Sprachverständnisses, der Rechtschreibung und der Lesefähigkeit
• Festigung und Erweiterung des Grundwortschatzes
• Hinführung zu einer gut lesbaren Handschrift bzw. Verbesserung der Handschrift


Arbeitsschritte

• Segmentieren von Wörtern in Silben
• Deutliches Artikulieren der Silben mit Hilfe der Pilotsprache
• Lautes Lesen der Silben bei gleichzeitigem Schwingen
- Silbenbögen mit der Schreibhand und einem gleichzeitigen Schritt seitwärts
- Weitergeben eines Balles im Kreis parallel zum Sprechen
- Silbenbögen unter den Silben einzeichnen
- Gemeinsames lautes Lesen
• Segmentieren von Wörtern in Silben
• Erlernen der Strategien „Verlängern und Ableiten“
• Lernen der „Merkwörter“
• Anwenden der vorgenannten Strategien in allen Unterrichtsstunden bei Rechtschreibproblemen

Das ReLv Programm wird individuell von den Lehrkräften im Jahrgang 5 und 6 in das Unterrichtskonzept situativ integriert und umgesetzt


Projekt “Lesepartner Gütersloh”

Kooperationspartner: Stadtbibliothek Gütersloh

Ziele

• Leseförderung in Kooperation mit anderen Gütersloher Schulen und der Stadtbibliothek
• Leseförderung als Aufgabe aller Fächer
• Förderung der Lesemotivation
• Schülerinnen und Schüler werden mit dem Aufbau einer Bibliothek vertraut
• Schülerinnen und Schüler lernen mit Nachschlagewerken und dem Internet zu recherchieren
• Schülerinnen und Schüler lernen mit Texten zu arbeiten


Arbeitsvorhaben



• Führungen in der Stadtbibliothek und der Schulmediothek (mindestens in den Jg. 5 und 7)
• Nutzung von Medienkisten der Stadtbibliothek (alle Jhg., nach Bedarf)
• Unterricht in der Bibliothek (mindestens 1x pro Schuljahr, alle Jhg.): Schmökerstunden, Buchvorstellungen, Recherche, Arbeit mit Handapparaten
• Buchausleihen
• Aktionen: Rallye, Autorenrätsel, Autorenlesungen... (alle Jhg.)
• Vorlesewettbewerb (Jhg. 6)
• Schreibwettbewerb (alle Jhg.)
• Umsetzung einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt und der Stadtbibliothek


Fortbildungsbedarf

• Vorleseseminare
• Informationen über aktuelle Kinder- und Jugendliteratur
• Wie mache ich Kinder und Jugendliche auf Bücher neugierig?
• Die Bibliothek als Lernort


Evaluation

• Statistik zur Nutzung der Mediothek (Ausleihzahlen)
• Teilnahme am Vorlesewettbewerb: Anzahl der Teilnehmer und Qualität der Beiträge
• Teilnahme am Schreibwettbewerb: Anzahl der Teilnehmer und Qualität der Beiträge

Sprachförderung „Deutsch als Zielsprache“ für Anfänger

Ziele:

• Erlernen der Grundbausteine der deutschen Sprache
• Teilhabe am Leben in der Schule und im Alltag
• Vertiefung und Erweiterung vorhandenen Wissens
• Baldigmöglichste Teilhabe am Unterricht in der Regelklasse

Arbeitsvorhaben:

Unterricht der Sprachanfänger
• In einem Sprachförderzentrum, das eng mit den Fachlehrern der Regelklassen kooperiert
• in mehr werdenden Fächern der Stundentafel

Unterricht ergänzen durch lebenskundliche Projekte
in Kooperation mit außerschulischen Partnern über den Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt GT

Standardaufgaben:
• Sprachstandstest gestaffelt nach Alter, Herkunft und Verweildauer
• Ggf. Alphabetisierungskurs
• Erlernen und Festigen der Lateinischen Schrift
• Verständigung in alltäglichen Situationen
• Verstehen von Arbeitsaufträgen
• Sprachliche Auswertung von Erlebnissen und Fakten
• Eigene Arbeiten darstellen
• Sprachliche Spontaneität: Stärkung der Sprechfreude und Erweiterung verbaler Ausdrucksfähigkeit


Fortbildungsbedarf


• Deutsch als Fremdsprache – fachliche und pädagogische Rahmenbedingungen
• Erprobung und Einsatz von Testverfahren
• Kulturelle Hintergründe kennen lernen
• Elternarbeit

Evaluation
• Klassen- und Jahrgangs übergreifender Unterricht
• außerunterrichtliche Projekte


Integration von Migranten

Ziele

• Förderung eines verbindlichen Wertesystems
• Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen und Stärkung des Selbstwertgefühls
• Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Sprachen
• Interesse und gegenseitiges Verständnis entwickeln
• Rücksichtsvoller Umgang der Menschen miteinander
• Abbau von Vorurteilen und Ängsten
• Erhöhung der Motivation zum selbstständigen Aufsuchen geeigneter Freizeitmöglichkeiten


Arbeitsvorhaben

• Lebenskunde – Projekte zur Förderung der Integration in das Alltagsleben in Deutschland
o Alltagsbezogene Themen (z. B. Geld – Sparkasse, Einkaufen – Markt, Arzt)
o Verkehrserziehung und Sicherheit (Polizei und Feuerwehr)
o Ermittlung der Grundlagen der Selbstbehauptung durch ziel- und bewegungsorientierte Spiele und Übungen auch in Verbindung mit dem Medium Kunst, Musik, Gespräche und Erfahrungsaustausch
o Berufsvorbereitende Maßnahmen
• Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinen
• Einbeziehung von Fachkräften aus anderen Kulturkreisen und Religionen in Schule und Unterricht
• Beteiligung von Eltern und Familien, Beratung und Hilfestellung
• Freizeitangebote


Fortbildungsbedarf

• Einführung in die kulturellen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler


Evaluation

• Erhebungen zum sozialen Verhalten der Schülerinnen und Schüler

Kernlehrplan Englisch

Ziele

• Förderung folgender Kompetenzen:
- kommunikative Kompetenz: Hör- und Sehverstehen, Lesen, Schreiben, Sprechen
- Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln: grammatische Grundkenntnisse
- Methodische Kompetenzen
- Interkulturelle Kompetenzen
• Umsetzung der Vorhaben der Kernlehrpläne bezogen auf unsere Schüler und Lerngruppen soweit wie möglich
• Förderung der Zusammenarbeit der Fachlehrer


Arbeitsvorhaben:

• Zusammenarbeit der Fachlehrer in den Jahrgangsstufen: Paralleles Arbeiten, gemeinsame Klassenarbeiten / Lernstandsüberprüfungen, gemeinsame kursübergreifende Unterrichtsvorhaben
• Förderunterricht für Englisch - Seiteneinsteiger zusätzlich zum Regelunterricht
• Förderunterricht für 10 B Schüler, die aus G-Kursen kommen, insbesondere Erarbeitung bzw. Wiederholung grammatischer Strukturen
• Überarbeitung der schuleigenen Lehrpläne 10 nach Erfahrung mit dem neuen Lehrwerk „Let´s go 6“
• Verstärkt Aufgaben zum Hörverstehen als Vorbereitung der Lernstandserhebung in Klasse 8
• Regelmäßiges Vokabeltraining und Überprüfung



Fortbildungsbedarf

• Methodentraining
• Freiarbeit / Binnendifferenzierung


Evaluation

• Regelmäßige Überprüfung und Evaluierung der schuleigenen Lehrpläne der einzelnen Jahrgänge
• Englischunterricht im 7. Jahrgang

Kernlehrplan Mathematik

Ziele

• Stärkung der mathematischen Grundlagenbildung ( Kenntnisse, Methoden, Werkzeuge) und Transferleistung ( Modelle, Argumentation, Problemlösen ), um das private und berufliche Leben gestalten zu können
• Überarbeitung / Weiterentwicklung der schuleigenen Lehrpläne und von da-rauf bezogenen Unterrichtsvorhaben


Arbeitsvorhaben

• Erarbeitung von und Arbeit mit Unterrichtsvorhaben zur stärkeren Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen ( Werkzeuge, Modellieren, Problemlösen, Argumentieren, Kommunizieren ) als Folge aus den Ergebnissen der Lernstandserhebungen
• Weiterentwicklung der Unterrichtsvorhaben zur Förderung inhaltsbezogener Kompetenzen ( Arithmetik, Algebra, Funktionen, Geometrie, Stochastik )
• Systematisches Üben folgender Bereiche (in einfachen Arbeitsschritten bis hin zu komplizierteren Formen von Jahrgang 5 bis 10 ):
- Arithmetische / geometrische Grundtechniken beherrschen
- Gesetzmäßigkeiten erkennen und anwenden
- Sachverhalte darstellen und deuten
- Probleme erkennen und lösen
• Entwicklung und Erprobung eines Systems zur Sicherung des Grundwissens
• Einforderung folgender grundsätzlicher unterrichtlicher Prinzipien: Sorgfalt, Übersichtlichkeit, Genauigkeit, Arbeitshaltung, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit, Argumentationsfähigkeit

Der jeweilige Wissensstand wird in folgenden Schritten überprüft, mit dem Kernlehrplan abgeglichen und der schuleigene Lehrplan alle zwei Jahre überarbeitet (s.auch Evaluation):
• Eingangstest zu Beginn der Klasse 5 ( Lernstandsdiagnosetest „Mathe-Pfiffi“)
• Übergangstest am Ende der Klasse 6
• Lernstandserhebung in Klasse 8
• Zentrale Abschlussprüfungen in Klasse 10


Fortbildungsbedarf

Methoden zur Sicherung des Grundwissens

Evaluation

• Überprüfung des schuleigenen Lehrplans mit dem Ziel der Überarbeitung
• Evaluation des erarbeitenden Systems zur Sicherung des Grundwissens

Berufswahlvorbereitung als Baustein im Schulprogramm

Ziele

• Optimierung und Erweiterung der bereits bestehenden Schritte der Berufsorientierung
• Förderung der Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft
• Vertiefen der Schlüsselqualifikationen
• Anstieg der Übergänge Schule – Berufsausbildung
• Langfristige Unterstützung des Berufswahlprozesses
• Optimierung der Arbeit mit dem Berufswahlpass



Arbeitsvorhaben

• Bereitstellung adäquater (qualifizierter) Praktikumsstellen
• Gestaltung und Training von Bewerbungen / Bewerbungsgesprächen
• Erkundung der regionaler Gegebenheiten des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes
• Wahlpflichtunterricht mit berufsorientierten Inhalten in den Jahrgangsstufen
7-9 optimieren
• Verbesserung der Arbeit mit dem Berufswahlpass

Fortbildung

• Lehrerpraktika


Evaluation

• Vergleich der Übergänge Schule – Berufsausbildung nach einem Projektdurchlauf
• Evaluation einzelner berufsorientierender Maßnahmen, z.B. Praktika
• Arbeit mit dem Berufswahlpass

Das Medienkonzept der Hauptschule Nord

Ziele
• Die Schülerinnen und Schüler sollen im Umgang mit den so g. Neuen Medien fit werden
• Die Schülerinnen und Schüler können die Neuen Medien für die Erarbeitung, Vertiefung und Dokumentation von Unterrichtsinhalten kompetent nutzen
• Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine gesunde Kritikfähigkeit gegenüber Inhalten und Darstellungsformen
• Jede Klasse oder Lerngruppe soll für jedes Fach mindestens 1 Stunde pro Woche Computerzeit zur Verfügung haben
• Die Lehrerinnen und Lehrer sollen für die Unterrichtsarbeit mit den Neuen Medien qualifiziert werden


Arbeitsvorhaben
• Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer:

Zeitleiste Inhalte FachkollegInnen
2011 Schulinterne Fortbildungen Power Point, Hotpot, Mediator, Erstellung eigener Websites für Intranet und Internet etc.
Erstellung eigener multimedialer Inhalte Nach Bedarf
2011 Aufgreifen weiterer externer Angebote Nach Bedarf
2011 ff. Beratung der Kolleginnen und Kollegen je nach konkretem Bedarf
Kolleginnen und Kollegen bringen Wünsche und Anregungen aus Fortbildungen etc. ein
Je nach Bedarf wird neue Software angeschafft und installiert Verschiedene

• Unterrichtsinhalte / -vorhaben

Jahrgang Inhalte Fächer
5 / 6 Einführung in Bedienung von Windows
 Einführung in und Nutzung von Textverarbeitung, Lexika, Internet, Trainingsprogrammen Fächer übergreifend,
Bedarfs orientiert
 Verbesserung schreibschwacher Schüler durch Nutzung von Text- und Übungsprogrammen Englisch, Deutsch
 Nutzung von Wortschatzübungsprogrammen im integrativen Sprachunterricht der Förderklassen Stufe 5 und 7, tw. auch 9
7 / 8 Fortführung der in Stufe 5 / 6 genannten Bereiche D, E, Ek, GP, AW, Bi, M u. nach Bedarf
 Trainingsprogramme vorhanden für: D, E, M, Ek, AW, GP
 Angebote in WP (Berufe und Medien) WP
Klasse 8 Verstärkter Einsatz: Mach´s Richtig, Programme der IHK, der Arbeitsagentur etc AW
 Vertiefender Grundkurs Bedienung von Windows (Computer-führerschein) Textverarbeitung, Lebenslauf und Bewerbung schreiben, Praktikumsvorbereitung
im Technikunterricht (halbjährig, 2-stündig, seit 2004) AW, D, AT



9 / 10 Nutzung aller vorhandenen Ressourcen Fächer übergreifend
 Verstärkter Einsatz bei Bewerbungen, Lehrstellensuche AW, D
 Einsatz in Deutsch Klasse 10 (Geschäftsbriefe) D
 Wahlpflichtunterricht: Projekt Präsentationen mit Mediator erstellen, z.B. für den Schulabschluss, evtl. Teilnahme an Wettbewerben des Medienzentrums GT WP
• Ausstattung

Zeitrahmen Ausstattung Hardware Ausstattung Soft-ware
2011 (ist) 1 Raum, 15 Schülerplätze, 1 Lehrerplatz, 1 Linux-Server, vernetzt, Internetzugänge überall
1 Beamer, 2 Drucker
Mediothek mit 4 Arbeitsplätzen, vernetzt, 1 Drucker
Internetzugänge überall Angemessen und ausreichend
 12 Lehrerarbeitsplätze in Bibliothek und Lehrerzimmer, ver-netzt und Internet
4 Medienwagen mit Notebook, Beamer und Drucker zum Unterrichtseinsatz
geplant Ein weiterer Raum mit 15 + 1 Arbeitsplätzen
 Vernetzung aller Klassen- und Fachräume und Ausstattung mit je 1 PC



Evaluation

• Überprüfung der Nutzungskompetenz (Endkompetenz) der Schülerinnen und Schüler
Neue Schuleingangs-
stufe
Bildergalerie
Berufsorientierung
Sprachförder-
zentrum
Aktuelles/Termine
Schulprogrammn der HSN
Inklusion
Scouts der Schule
Ansprechpartner und Kontakte
Unsere Klassen