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Schulprogramm 2016


  1. Einleitung

Die Städt. Hauptschule Nord in Gütersloh wurde im Jahr 1968 gegründet und wird seit dem 01.08.1989 als Ganztagsschule geführt. Sie läuft mit dem Schuljahr 2017/18 aus. Somit werden im Schuljahr 2016/17 nur noch die Jahrgänge 9+10 berücksichtigt.

Im Schuljahr 2015/16 wurden zu Beginn 170 Schülerinnen und Schüler in 9 Klassen von 21 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Jahrgänge 8 und 10 waren zweizügig, der Jahrgang 9 sechszügig; hinzu kommt 1 Sprachförderzentrum für Migranten. Die Schule nimmt jedes Jahr eine große Zahl von Seiteneinsteigern vor allem aus dem Ausland auf. Im Schuljahr 2014/15 waren es 76 in diesem Schuljahr 2015/16 97 Schülerinnen und Schüler, vorwiegend Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Das Schuljahr 2017/18 beginnt mit 164 Schülerinnen und Schülern.
Ihrer Herkunft nach ist die Schülerschaft als multikulturell zu bezeichnen: Von den Schülerinnen und Schülern haben zurzeit 89% einen Migrationshintergrund. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus zurzeit 27 verschiedenen Nationen. Sie gehören den verschiedensten Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen an und kommen täglich in der Schule zusammen, um dort gemeinsam in Frieden zu leben, zu lernen und zu arbeiten.

2. Die Städt. Hauptschule Nord – „... eine Schule für alle!!“

Die Städt. Hauptschule Nord, Gütersloh, versteht sich als „... eine Schule für alle!“ Sie wählt nicht aus, weist nicht zurück, sondern lässt sich auf jede Schülerin, auf jeden Schüler ein, der zu ihr kommt und zeigt, dass sie/er gewillt ist, Schule und Unterricht als eine Bereicherung für sich selbst, für das eigene Leben zu erfahren. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob der Schüler als so genannter Seiteneinsteiger aus anderen Städten und Gemeinden, aus dem Ausland oder aus anderen Schulformen kommt. Die sich durch die nationalen Herkünfte und die damit verbundenen unterschiedlichen kulturellen und religiösen Erfahrungen ergebene Vielfalt in der Städt. Hauptschule Nord, die ergänzt wird durch die mitgebrachten unterschiedlichsten Fähigkeiten und Fertigkeiten, sollen als Bereicherung für alle Schülerinnen und Schüler genutzt werden.


 
  1. Die Stundenverteilung in den einzelnen Jahrgangsstufen

Seit dem Schuljahr 2012/13 wurde die Stundentafel aufbauend wie folgt verändert:

?Jahrgang 8 und 9
Hauptfächer: Deutsch und Mathematik 7-stündig; Englisch 6-stündig
 Nebenfächer: Epochalunterricht
je 4-stündig (Musik, Kunst, Textil, Hauswirtschaft, Technik, Informatik)
je 5-stündig (Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie, Biologie, Arbeits-lehre Wirtschaft)
 Sport, Wirtschaftslehre und Religion/PP 2-stündig
 Klassenrat 1-stündig,

? Jahrgang 10
In Jahrgang 10 gilt die normale Stundentafel. Über eine Änderung wird nachgedacht.


  1. Die grundsätzlichen Bildungsziele

Grundsätzliche Zielsetzung der Städt. Hauptschule Nord ist es, die Schülerinnen und Schüler so zu bilden und so zu erziehen, dass sie vorbereitet sind

• auf ein eigen- und mitverantwortliches Leben in der Gemeinschaft des Staates und der Gesellschaft
• auf eine verantwortliche Tätigkeit in einer sich stets verändernden Berufs- und Arbeitswelt
• auf eine aktive Teilhabe an dem kulturellen gesellschaftlichen Leben.

Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn alle am Schulleben Beteiligten gewillt sind, gemeinsam vereinbarte Grundsätze einzuhalten.


  1. Unsere Grundsätze

Für das Zusammenleben in der Städt. Hauptschule Nord haben wir uns auf die Einhaltung der folgenden Grundsätze geeinigt. Sie wollen wir im täglichen Miteinander besonders be-achten:

• Lern- und Leistungsbereitschaft
• Toleranz
• Meinungsvielfalt
• Gewaltfreiheit
• Kritik- / Einsichtsfähigkeit
• Verlässlichkeit

• Lern- und Leistungsbereitschaft: Die Schule ist unser Lebensraum, den wir, die am Schulleben Beteiligten, gestalten und pflegen. Hier können wir lernen, arbeiten, lachen und spielen. Es gibt viel Neues zu entdecken und wir sind bereit, uns darauf einzulas-sen.

• Toleranz: In unserer Schule leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammen. Sie haben verschiedene Ansichten und Eigenarten. Wir achten jeden als Mitmenschen und grenzen niemanden aus.

• Meinungsvielfalt: Wir vertreten unsere Meinung, hören und achten die Meinung des anderen, auch wenn wir sie nicht teilen.

• Gewaltfreiheit: Konflikte wird es immer geben. Wir aber lösen sie nicht mit Gewalt, son-dern indem wir darüber nachdenken, darüber reden und nach angemessenen Lösungen suchen.

• Kritik- / Einsichtsfähigkeit: Fehler lassen sich nie ganz vermeiden.
• Wir versuchen sie zu erkennen, dürfen sie zugeben und lernen aus ihnen.

• Verlässlichkeit und Ehrlichkeit: Um unser Schulleben angenehm zu gestalten und Streit und Ärger zu vermeiden, halten wir uns an Pflichten, Regeln und Absprachen. Wir gehen ehrlich miteinander um, achten das Eigentum anderer und bleiben bei der Wahr-heit.

Dieses erwarten wir von allen!
 
Wichtig sind uns ganz besonders im Interesse des täglichen Zusammenlebens:

• die gegenseitige Rücksichtnahme
• das Wissen um unsere Rechte und Pflichten und deren Beachtung
• das Einhalten von Regeln und Ordnungen.


  1. Die Entwicklungsziele der Schule

Neben der täglichen Erziehungs- und Bildungsarbeit sollen wie in den letzten Jahren bzw. Schuljahren folgende Ziele der Schulentwicklung weiterhin im Vordergrund stehen:

• die Erziehung der Schülerinnen und Schüler hin zu einem selbstverantwortli-chen Denken und Handeln

• die Unterrichtsentwicklung hin zu einem selbstgesteuerten Arbeiten und Lernen der Schülerinnen und Schüler

• die Weiterentwicklung des berufsorientierenden Unterrichts hin zu einem immer aktuellen, aufbauenden und verlässlichen System

• die Entwicklung des Unterrichts in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe-matik – orientiert an den Kernlehrplänen – zu einem die Kompetenzen systema-tisch ausbauenden und stärkenden Unterricht

• die Entwicklung einer kompetenzorientierten Bildungsdokumentation für jeden einzelnen Schüler durch eine computergestützte Software.

• die Entwicklung der Beschulung von Migranten als Seiteneinsteiger hin zu ei-nem umfassenden System der Förderung und Integration

• die Entwicklung zu einer inklusiven Schule, in der auch Schülerinnen und Schü-ler mit Lern- und Entwicklungsstörungen und anderen Beeinträchtigungen im gemeinsamen Unterricht beschult und gefördert werden

Der Verwirklichung der genannten Ziele dienen die folgenden Schulprogrammelemente bzw. -bausteine, an denen vorrangig zu arbeiten sein wird. Zielsetzungen, Arbeitsvorhaben, notwendige bzw. sinnvolle Lehrerfortbildungsmaßnahmen und Eva-luationsvorhaben sind den einzelnen Bausteinen zu entnehmen.

 
Schulprogramm 2016

Projekt zur Prävention und Reduzierung von Schulverweigerung / Schulmüdigkeit
(Gemeinsames Projekt der Hauptschule Nord und des Fachbereichs Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh)


Dieses Projekt ist bis zum Sommer 2015 wie geplant umgesetzt worden. Durch den Prozess als auslaufende Schule wird das zentrale Erfassungssystem nicht mehr aktualisiert und es gibt keine weitere Ausbildung von Scouts.
Die verbindliche Interventionskette und die Erfassung der Fehlzeiten durch die Klassenlehrer finden aber weiterhin statt.

Ziel
• Es wird präventiv Ansätzen von schuldistanziertem Verhalten bzw. Schul-absentismus entgegen gewirkt, um deren Entstehung zu vermeiden
• Es ist ein zeitnahes Erfassungssystem implementiert und weiterentwickelt worden, mit dem auch statistisch die Entwicklung des Schulabsentismus einzelner und in der Gesamtheit dargestellt werden kann.
• Es ist eine verbindliche Interventionskette etabliert worden


Arbeitsvorhaben
• Fortsetzung eines Informationssystems, das den Eltern / Erziehungs-berechtigten unmittelbar Kenntnis gibt von dem unentschuldigten Schulversäumnis ihrer Kinder


Fortbildungsbedarf
• keinen

Evaluation(s) – (Vorhaben)
• keine

 
Schulprogramm 2016

Freiwilliges Freizeitangebot

Dieses Angebot ist im Sommer 2011 für die Schüler der 5. Klasse eingeführt worden. Inzwi-schen ist es für alle Schüler der Hauptschule Nord geöffnet. In den Sommerferien 2016 findet in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum und der Volkshochschule Gütersloh ein zweiwöchiges Sprachcamp für 40 Schülerinnen und Schülern statt.

Ziel
• sinnvolle Freizeitgestaltung
• Ergänzung des Ganztagsangebots
• Freiwilligkeit
• Unterstützung des Sozialen Lernens

Arbeitsvorhaben
• feste (Angebots) Zeiten
(dienstags oder freitags von 13.05 Uhr bis ca. 14.30 Uhr)
• feste Mitarbeiter (z.B. Schulsozialarbeiterinnen)
• schriftliche Anmeldung mit Unterschrift der Eltern (gleichzeitig Info an die Eltern, dass Schüler länger in der Schule bleibt)
• auf dem Schulgelände mit vorhandenen Materialien der Schule
• z.B. Sport, Billard spielen, Basteln, Kochen, Kickerturniere

Fortbildungsbedarf
• keinen

Evaluation(s) – (Vorhaben)
• tabellarische Erfassung der Teilnahme und Termine pro Schuljahr
• Befragung der Schüler nach inhaltlichen Vorschlägen
 
Schulprogramm 2016

Unterrichtsentwicklung

Ziele

• Die Lehrerinnen und Lehrer sollen die Fähigkeiten erlangen und diese im Unterricht umsetzen, die zunehmend das selbst gesteuerte Arbeiten und Lernen der Schülerin-nen und Schüler im Unterricht ermöglichen

• Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, im Unterricht zunehmend selbst gesteuert zu arbeiten:
- Sie setzen sich Arbeitsziele
- Sie beschaffen sich selbstständig Informationen
- Sie organisieren sich in Teams
- Sie organisieren den Arbeitsplatz
- Sie arbeiten kompetenzorientiert
- Sie erarbeiten ein angemessenes Ergebnis und präsentieren dieses


Dazu wurden folgende vorbereitende Maßnahmen durchgeführt:

• Methodentraining Lehrer und Schüler verfügen über ein umfassendes Methodenwissen zur Erarbeitung, Aufarbeitung und Präsentation von Unterrichtsinhalten
? Lehrerfortbildung Lehrer verfügen über vermittelbares Wissen zu Methoden zur Erarbeitung, Aufarbeitung und Prä-sentation von Unterrichtsinhalten Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachgeschult.
? Schülertrainings Schüler lernen mit verschiedensten Methoden Sachverhalte zu erarbeiten, aufzuarbeiten und prä-sentieren. s. Implementierungsplan
? Pflege und Anwendung im Unterricht Lehrer und Schüler sollen in verschiedenen Unter-richtsphasen die erlernten Methoden zur Erarbei-tung, Aufarbeitung und Präsentation von Unter-richtsinhalten in den Unterricht einsetzen, einüben und sicher anwenden. Die angewandten Methoden werden im Klassenbuch explizit mit grünem Stift vermerkt.
• Teamentwicklungstraining Lehrer und Schüler lernen sowohl in festen als auch in wechselnden Teams zu arbeiten
? Lehrerfortbildung Lehrer lernen Schüler zu befähigen in festen und wechselnden Teams zu arbeiten. Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachgeschult.
? Schülertrainings Schüler arbeiten in festen und wechselnden Teams s. Implementierungsplan
? Pflege und Anwendung im Unterricht Die Teamarbeit wird zum festen Bestandteil des Unterrichts. Die angewandten Methoden werden im Klassenbuch explizit mit grünem Stift vermerkt.

• Kommunikationstraining Lehrer und Schüler kommunizieren auf verschiede-nen Ebenen miteinander
? Lehrerfortbildung Die Lehrer kennen die Kommunikationsformen, wenden sie an und vermitteln diese den Schülern. Neue Lehrkräfte an der Schule werden nachge-schult.
? Schülertrainings Die Schüler kennen die Kommunikationsformen und wenden sie an. s. Implementierungsplan

? Pflege und Anwendung im Unterricht Lehrer und Schüler wenden im täglichen Unterricht regelmäßig verschiedene Kommunikationsformen an Die angewandten Methoden werden im Klas-senbuch explizit mit grünem Stift vermerkt..
• Aufbau von Lernspiralen (SegeL 1)
? Lehrerfortbildung Die Lehrer lernen selbstständig Lernspiralen zu entwickeln
Sie berücksichtige dabei die multiplen Intelligenzen der Schüler und führen sie strukturiert an komplexe Fragestellungen heran
? Umsetzung für den täglichen Unterricht Fach- und Klassenteams entwickeln gemeinsam Lernspiralen und etablieren sie in den Unterricht. Die Planung erfolgt in den Jahrgangsstufenkonfe-renzen.
• Einführung von Projektarbeit (SegeL 2)
? Lehrerfortbildung Lehrer lernen Projektarbeiten für ihre Schülerinnen und Schüler zu planen, in denen zunehmend kom-plexe Fragestellungen beantwortet werden
? Umsetzung für den täglichen Unterricht Einführung von Projektunterricht

Dazu durchgeführte Fortbildungen

• Fortbildung des Kollegiums in den drei Bausteinen (s.o.)
• Fortbildung des Kollegiums „Selbstgesteuertes Lernen im Fachunterricht“ (SegeL 1)
• Fortbildung des Kollegiums „Projektarbeit“ (SegeL 2)
• Nachschulung der neuen Lehrkräfte an der Schule
• Fortbildung des Kollegiums im Rahmen des Programmes „Vielfalt fördern!“
• Weiterentwicklung des Schulprogramms


Evaluation(s) – (Vorhaben)

• Überprüfung und Überarbeitung des Implementierungsplans
• Überprüfung der Methodenkompetenz der Schüler
• Auswirkungen auf den Ausbildungserfolg können nur langfristig evaluiert werden

 
Schulprogramm 2016

Epochaler Unterricht in den Jahrgängen 8 und 9



Aufgrund der extremen Leistungsheterogenität unserer Schüler in den Hauptfächern, wurde eine Umstrukturierung der Stundentafel zugunsten der Hauptfächer D/M/E umgesetzt. Die Kernlehrfächer D/M/E wurden um Förderstunden D2/M2/E1 erweitert.
Daraus resultierend wird der Unterricht in den Nebenfächern epochal unterrichtet. Im Pro-jektband 4 werden die Fächer AH/AT/MU/TX/KU und Informatik zusammengefasst. Dieses Projektband umfasst vier Wochenstunden über einen Zeitrahmen von sechs bis acht Wo-chen. Das Projektband 5 beinhaltet die Natur- und Geisteswissenschaftlichen Fächer GE/EK/BIO/CH/PH/AW. Diese werden in fünf Wochenstunden zudem fächerübergreifend unterrichtet.
Die Schüler werden in klassenübergreifenden Gruppen unterwiesen und verbleiben das gesamte Schuljahr in dieser Gruppenzusammenstellung.
Die Beurteilungen in diesen Projektbändern finden sich im Versetzungszeugnis wieder. Die Zensuren setzen sich aus einer mündlichen Note (40%), der Mappen Beurteilung (30%) und Testnoten (30%) zusammen. Für die einheitliche Mappen Beurteilung wurde eine verbindliche Checkliste erstellt.





 
Schulprogramm 2016

Kernlehrplan Deutsch

Ziele:

• Umsetzung der Vorhaben der Kernlehrpläne bezogen auf unsere Schüler und Lern-gruppen soweit wie möglich

• Förderung folgender Kompetenzschwerpunkte:

- Sprechen und Zuhören: Gespräche führen, Zuhören, gestaltend Sprechen, sze-nisch Spielen

- Schreiben: prozesshaftes Schreiben, Texte schreiben, produktionsorientiertes Schreiben

- Lesen / Umgang mit Texten und Medien: Lesetechniken und -strategien, Umgang mit Sachtexten und Medien, Umgang mit literarischen Texten

- Reflexion über Sprache: Sprache als Mittel der Verständigung, sprachliche Formen und Strukturen, Sprachvarianten

- Verbesserung der Sprachkompetenz von Migranten

- Erwerb sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit, Arbeitshaltung, Belastbarkeit, Kon-zentrationsfähigkeit)

• Förderung Leistungsstarker und Leistungsschwacher gleichermaßen

• Sprachliche und soziale Förderung von Migranten erfolgt schwerpunktmäßig im Sprachförderzentrum

• Wechsel vom Sprachförderzentrum in den Regelunterricht im Fach Deutsch wird durch regelmäßigen Austausch der Fachlehrkräfte über den aktuellen Leistungsstand der jeweiligen Schüler/innen vorgenommen

• Zusammenarbeit der Fachlehrer hinsichtlich der Unterrichtsplanung und der Ausarbeitung von Klassenarbeiten


Arbeitsvorhaben:

• Konsequente Umsetzung der schuleigenen Lehrpläne mit dem Schwerpunkt „integrativer und handlungsorientierter Unterricht“ unter besonderer Berücksichtigung der vorgegebenen Kompetenzen

• Überarbeitung der Lehrpläne und Kompetenzen nach entsprechender Evaluation

• Dokumentation der von den Schülern individuell erworbenen Kompetenzen

• Sprachförderung in allen Jahrgängen
- Fest verankerte Rechtschreibstunde für alle Klassen
- Rechtschreibwerkstatt nach Sommer-Stumpenhorst

• Erweiterte Stundentafel in allen Jahrgangsstufen (6-7 Wochenstunden)
- für leistungsschwache Schüler der Regelklasse und Schüler mit LRS
- für leistungsstärkere Schüler mit dem Ziel der Förderung im Hinblick auf den Be-such der Klasse 10 Typ B

• Leseförderung durch „Unterricht in der Mediothek” und Teilnahme am Projekt „Lese-partner Gütersloh” (Vgl. dazu das entsprechende Schulprogrammelement)
• Regelmäßige Teilnahme an den jährlichen schul- und schulformübergreifenden Wettbewerben: Vorlesewettbewerb (Jg. 6) und Schreibwettbewerb (alle Jahrgänge)
• Paralleles Arbeiten in allen Jahrgangsstufen


Fortbildung:

• „Deutsch in allen Fächern“
• „Vielfalt fördern“


Evaluation:

• Überprüfung der schuleigenen Lehrpläne

• [Überprüfung der Standards: Neben den obligatorischen Überprüfungen gehört dazu im Rahmen der „Sprachförderung 5/6 ein Eingangstest 5. Jahrgang sowie ein Ab-schlusstest am Ende des 6. Jahrgangs (s. Sprachförderkonzept)]

• Regelmäßige Überprüfung der Förderangebote und des Förderbedarfs (Für welche Jahrgänge notwendig, organisatorische Fragen, Stundenzahl, Umgang mit Seiteneinsteigern in Regelklassen)

• Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum des Kreises

• Lernstandserhebung im Jahrgang 8

• Zentrale Prüfung im Jahrgang 10
 
Schulprogramm 2016

Projekt “Lesepartner Gütersloh”

Kooperationspartner: Stadtbibliothek Gütersloh

Ziele
• Leseförderung in Kooperation mit anderen Gütersloher Schulen und der Stadtbiblio-thek
• Leseförderung als Aufgabe aller Fächer
• Förderung der Lesemotivation
• Schülerinnen und Schüler werden mit dem Aufbau einer Bibliothek vertraut
• Schülerinnen und Schüler lernen mit Nachschlagewerken und dem Internet zu recherchieren
• Schülerinnen und Schüler lernen mit Texten zu arbeiten

Arbeitsvorhaben
• Führungen in der Stadtbibliothek und der Schulmediothek (vor allem für Seiteneinsteiger)

• Nutzung von Medienkisten der Stadtbibliothek (alle Jhg., nach Bedarf)

• Unterricht in der Bibliothek (mindestens 1x pro Schuljahr, alle Jhg.): Schmökerstunden, Buchvorstellungen, Recherche, Arbeit mit Handapparaten

• Buchausleihen

• Aktionen: Rallye, Autorenrätsel, Autorenlesungen... (alle Jhg.)

• [Vorlesewettbewerb (Jhg. 6)]

• Schreibwettbewerb (alle Jhg.)
• Vorlesemarathon in der Stadtbibliothek

• Umsetzung einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt und der Stadtbibliothek


Fortbildungsbedarf
• Vorleseseminare

• Informationen über aktuelle Kinder- und Jugendliteratur

• Wie mache ich Kinder und Jugendliche auf Bücher neugierig?

• Die Bibliothek als Lernort


Evaluation

• Statistik zur Nutzung der Mediothek (Ausleihzahlen)

• [Teilnahme am Vorlesewettbewerb: Anzahl der Teilnehmer und Qualität der Beiträge]

• Teilnahme am Schreibwettbewerb: Anzahl der Teilnehmer und Qualität der Beiträge

 
Schulprogramm 2016

Sprachförderung „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremd-sprache“ für Anfänger

Ziele:
• Sofortige Integration in die Regelklasse
• größtmögliche Teilhabe am Unterricht in der Regelklasse
• Individualisierte Hilfe in einem Sprachförderzentrum
• Erlernen der Grundbausteine der deutschen Sprache
• Teilhabe am Leben in der Schule und im Alltag
• Vertiefung und Erweiterung vorhandenen Wissens

Arbeitsvorhaben:
Unterricht der Sprachanfänger
• In einem Sprachförderzentrum, das eng mit den Fachlehrern der Regelklassen kooperiert
• in mehr werdenden Fächern der Stundentafel (mit wachsender Sprachkompetenz zunehmende Integration in den Regelunterricht)

Unterricht ergänzen durch lebenskundliche Projekte in Kooperation mit außerschulischen Partnern über den Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt GT

Standardaufgaben:
• Sprachstandtest gestaffelt nach Alter, Herkunft und Verweildauer
• Ggf. Alphabetisierungskurs
• Erlernen und Festigen der Lateinischen Schrift
• Verständigung in alltäglichen Situationen
• Verstehen von Arbeitsaufträgen
• Sprachliche Auswertung von Erlebnissen und Fakten
• Eigene Arbeiten darstellen
• Sprachliche Spontaneität: Stärkung der Sprechfreude und Erweiterung verbaler Aus-drucksfähigkeit

Fortbildungsbedarf
• Deutsch als Fremdsprache – fachliche und pädagogische Rahmenbedingungen
• Erprobung und Einsatz von Testverfahren
• Kulturelle Hintergründe kennen lernen
• Elternarbeit
• Information über ausländerrechtliche Fragestellungen (z.B. Aufenthaltsstatus im Hinblick auf Teilnahme an Klassenfahrten und Ausflügen)

Evaluation
• Klassen- und Jahrgangs übergreifender Unterricht
• außerunterrichtliche Projekte
 
Schulprogramm 2016

Integration von Migranten

Ziele

• Förderung eines verbindlichen Wertesystems
• Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen und Stärkung des Selbstwertgefühls
• Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Sprachen
• Interesse und gegenseitiges Verständnis entwickeln
• Rücksichtsvoller Umgang der Menschen miteinander
• Abbau von Vorurteilen und Ängsten
• Erhöhung der Motivation zum selbstständigen Aufsuchen geeigneter Freizeitmöglichkeiten


Arbeitsvorhaben

• Lebenskunde – Projekte zur Förderung der Integration in das Alltagsleben in Deutschland
o Alltagsbezogene Themen (z. B. Geld – Sparkasse, Einkaufen – Markt, Arzt)
o Verkehrserziehung und Sicherheit (Polizei und Feuerwehr)
o Ermittlung der Grundlagen der Selbstbehauptung durch ziel- und bewegungs-orientierte Spiele und Übungen auch in Verbindung mit dem Medium Kunst, Musik, Gespräche und Erfahrungsaustausch
o Berufsvorbereitende Maßnahmen
• Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinen
• Einbeziehung von Fachkräften aus anderen Kulturkreisen und Religionen in Schule und Unterricht
• Beteiligung von Eltern und Familien, Beratung und Hilfestellung
• Freizeitangebote


Fortbildungsbedarf

• Einführung in die kulturellen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler
• Information über ausländerrechtliche Fragestellungen (z.B. Aufenthaltsstatus im Hinblick auf Teilnahme an Klassenfahrten und Ausflügen)


Evaluation

• Erhebungen zum sozialen Verhalten der Schülerinnen und Schüler
 
Schulprogramm 2016

Kernlehrplan Englisch

Ziele
• Förderung folgender Kompetenzen:
- kommunikative Kompetenz: Hör- und Sehverstehen, Lesen, Schreiben, Sprechen, Sprachmittlung
- Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln: Wortschatz, grammatische Grundkenntnisse
- Methodische Kompetenzen
- Interkulturelle Kompetenzen
• Umsetzung der Vorhaben der Kernlehrpläne bezogen auf unsere Schüler und Lern-gruppen soweit wie möglich
• Förderung der Zusammenarbeit der Fachlehrer


Arbeitsvorhaben:
• Zusammenarbeit der Fachlehrer in den Jahrgangsstufen: paralleles Arbeiten und ge-meinsame Klassenarbeiten / Lernstandsüberprüfungen, gemeinsame kursübergrei-fende Unterrichtsvorhaben
• Regelmäßige Überprüfung und ggf. Aktualisierung der Bildungsdokumentation
• Aufbau von Unterricht und Klassenarbeiten unter Berücksichtigung der geforderten Kompetenzen in allen Jahrgangsstufen
• Transparentmachen von erreichten und noch fehlenden Kompetenzen (in Lernzielkontrollen und durch Lehrer-Schülergespräche) zur Differenzierung und Förderung individueller selbstgesteuerter Lernprozesse
• Förderunterricht für Englisch - Seiteneinsteiger parallel zum Regelunterricht
• Alt: Förderunterricht für 10 B Schüler, die aus G-Kursen kommen, insbesondere Erar-beitung bzw. Wiederholung grammatischer Strukturen
• Neu: Aufgrund der Erhöhung auf 6 Wochenstunden können Wiederholungsphasen/ Übungseinheiten grammatischer Strukturen in den Regelunterricht integriert werden
• die Überarbeitung der Arbeitspläne 10 aufgrund der verbindlichen mündlichen Prüfung und des Einsatzes des „Finale-Arbeitsheftes“ zur Vorbereitung auf ZP 10
• Verstärkt Aufgaben zum Hörverstehen als Vorbereitung der Lernstandserhebung in Klasse 8
• Regelmäßiges Vokabeltraining und Überprüfung

Fortbildungsbedarf
• Methodentraining
• Freiarbeit / Binnendifferenzierung

Evaluation
• Regelmäßige Überprüfung und Evaluierung der schuleigenen Lehrpläne der einzelnen Jahrgänge
 
Schulprogramm 2016

Kernlehrplan Mathematik

Ziele
• Stärkung der mathematischen Grundlagenbildung ( Kenntnisse, Methoden, Werkzeuge) und Transferleistung ( Modelle, Argumentation, Problemlösen ), um das private und berufliche Leben gestalten zu können
• Überarbeitung / Weiterentwicklung der schuleigenen Lehrpläne und von darauf bezogenen Unterrichtsvorhaben

Arbeitsvorhaben
• Erarbeitung von und Arbeit mit Unterrichtsvorhaben zur stärkeren Entwicklung pro-zessbezogener Kompetenzen ( Werkzeuge, Modellieren, Problemlösen, Argumentie-ren, Kommunizieren ) als Folge aus den Ergebnissen der Lernstandserhebungen
• Weiterentwicklung der Unterrichtsvorhaben zur Förderung inhaltsbezogener Kompe-tenzen ( Arithmetik, Algebra, Funktionen, Geometrie, Stochastik )
• Systematisches Üben folgender Bereiche (in einfachen Arbeitsschritten bis hin zu komplizierteren Formen von Jahrgang 5 bis 10 ):
- Arithmetische / geometrische Grundtechniken beherrschen
- Gesetzmäßigkeiten erkennen und anwenden
- Sachverhalte darstellen und deuten
- Probleme erkennen und lösen
• Festigung des Grundwissens bzw. neu erlernter jahrgangsstufenbezogener
Inhalte mittels Förderbändern
• Entwicklung eines Systems zur Integration im Fach Mathematik
• Einforderung folgender grundsätzlicher unterrichtlicher Prinzipien: Sorgfalt, Übersichtlichkeit, Genauigkeit, Arbeitshaltung, Belastbarkeit, Konzentrations-fähigkeit, Argumentationsfähigkeit
• Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen

Der jeweilige Wissensstand wird in folgenden Schritten überprüft, mit dem Kernlehrplan abgeglichen und der schuleigene Lehrplan alle zwei Jahre überarbeitet (s.auch Evaluation):
• Eingangstest zu Beginn der Klasse 5 ( Lernstandsdiagnosetest „Mathe-Pfiffi“)
• Übergangstest am Ende der Klasse 6
• Lernstandserhebung in Klasse 8
• Zentrale Abschlussprüfungen in Klasse 10
• Bildungsdokumentation in allen Jahrgangsstufen anhand des Kompetenz-
     katalogs

Fortbildungsbedarf
Umgang mit neuen Medien

Evaluation
• Überprüfung des schuleigenen Lehrplans mit dem Ziel der Überarbeitung
• Evaluation des erarbeitenden Systems zur Sicherung des Grundwissens
Schulprogramm 2016

Berufsorientierungskonzept

Das Berufsorientierungskonzept der Hauptschule Nord besagt, dass die Schülerinnen und Schüler vom Jahrgang 5 an mit dem Prozess der Berufsorientierung vertraut werden.
Die Hauptschule Nord befindet sich im Auflösungsprozess und besteht im Schuljahr 2015/2016 aus den Jahrgängen 8, 9 und 10.
 Ein wesentliches Ziel der Berufsorientierung ist die Entwicklung und Förderung der umfas-senden Ausbildungsreife der jungen Menschen.
Da es sich hierbei um einen kontinuierlichen Prozess handelt, wird dieser vom Beginn der Sek. I hindurch angeregt und gefördert.
Ausbildungsreife beinhaltet sowohl ein Verständnis von und Wissen über Berufe, Berufsbilder, Einschätzen der eigenen persönlichen Stärken und Kompetenzen, Anforderungen der Wirtschaft an Auszubildende u.v.m, aber ebenso beinhaltet eine umfassende Berufsorientierung oder zu entwickelnde Ausbildungsreife eine Stärkung der sogenannten Schlüsselkompetenzen.

Ein Zusammenwirken von fachlichem Wissenserwerb mit einem kontinuierlichen Training und einer dauernden Beachtung der übergeordneten Bereiche der Methodenkompetenz, der Team- und Kommunikationsfähigkeiten ist unabdingbar und daher fester Bestandteil der berufsorientierenden Arbeit an der Hauptschule Nord.

Berufspraktische Einblicke und Erfahrungen nehmen einen hohen Stellenwert ein, denn hier erfahren Schülerinnen und Schüler ihre beruflichen Stärken und erhalten einen praxisorientierten Einblick in Anforderungen der Wirtschaft, sie bauen Ängste vor Kontakten zur Wirtschaft ab oder verringern sie, sie stärken persönliches Zutrauen.

Die pädagogische Arbeit an der Hauptschule Nord basiert deshalb auf vier Säulen unter-schiedlicher und sich ständig ergänzender Aufgaben, Inhalte und Ziele.

Säule 1: Fachliches Lernen
Säule 2: Selbstgesteuertes Lernen
Säule 3: Individuelle Förderung
Säule 4: Berufsorientierung

Diese 4 Säulen sind nicht als unabhängige strukturgebende Elemente der pägagogischen Arbeit zu sehen, sondern als sich ständig gegenseitig beeinflussende und stärkende Berei-che mit gleichberechtigter Wertigkeit. Jahrgangsaufsteigend nimmt die Säule der Berufsori-entierung stetig zu. Neben den Berufsorientierungsaktivitäten im und außerhalb des Unter-richts erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfache Unterstützung seitens des Übergangscoaches und der Berufseinstiegsbegleitung.

Der Schwerpunkt wird im Folgenden auf der Säule der Berufsorientierung liegen.

 
Berufsorientierung an der Hauptschule Nord im Schuljahr 2015 / 2016

Einen Überblick gibt die tabellarische Auflistung der berufsorientierenden Prozesse:

Prozesse im
Schulprogramm Jg. BO – Aktivitäten
im Unterricht Übergeordnete
Schwerpunkte
Kompetenzportfolio / Be-rufswahlpass

Bewerbungstrainings

KAoA:





Betriebsbesichtigungen

Berufeparcour

Vorbereitung des
Praktikums im Jg. 9



 8 - Interessen, Stärken und
  Schwächen



Erarbeitung und Erpro-bung unterschiedl. Berufsfelder

der Erfahrungen in unterschiedl. Gewerken bei der ash Gütersloh

für einen Praktikums-platz erstellen


-- Methodenkompetenz
-- Medienkompetenz
-- Teamfähigkeit
-- kommunikative Kompetenz
-- Kommunikationstraining
Kompetenzportfolio /
Berufswahlpass

ung, Nachbereitung des
Praktikums (Deutsch, AW)

-- Methodenkompetenz
-- Medienkompetenz
-- Teamfähigkeit
-- kommunikative Kompetenz
-- Kommunikationstraining
-Berufswahlpass
-- Vorbereitung; Durch-
   führung und Nach-
   bereitung (D,AW)

-- Methodenkompetenz
-- Medienkompetenz
-- Teamfähigkeit
-- kommunikative Kompetenz
-- Kommunikationstraining

 
Jahrgang 8:

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs nehmen verbindlich am Projekt KAoA teil.

Inhalte des Programms im Jahrgang 8 sind:

- 3tägige Potentialanalyse
- 6tägige Berufsfelderkundung beim Bildungsträger ash

Erste Bewerbungstrainings, Betriebsbesichtigungen und intensive Vorbereitung auf das erste 3wöchige Betriebspraktikum im Jahrgang 9 ergänzen die Berufsorientierung im Jahrgang 8.

Kommunikationstraining
 
Das selbstgesteuerte Lernen wird ergänzt durch ein 4tägiges Kommunikationstraining.
Die ausbildungsreifefördernde Schlüsselkompetenz „Kommunikative Kompetenz“ wird gefördert.
Das weitere Training dieser Kompetenz findet im alltäglichen Unterricht statt und wird stets wie auch die Methodenkompetenz und die Teamfähigkeit weiter gefördert.


Jahrgang 9 / 10

Berufsorientierung

Das Spektrum der Berufsorientierungsangebote in den Jahrgängen 9 und 10 reicht von der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der dreiwöchigen Schülerbetriebspraktika, intensiven Bewerbungstrainings, Besuch der Berufsinformationsbörse, Teilnahme am Vocatium, Besuch des BIZ, Betriebsbesichtigungen, Patenprojekt, Beratung und Information durch Agentur für Arbeit, der Pflege des Berufswahlpasses bis hin zur Teilnahme am Projekt „Ausbildungsplatzgarantie/Ausbildungsplatzpersektive“.

Neben dem dreiwöchigen Betriebspraktikum findet im Jahrgang 10 für die Schülerinnen und Schüler der 10A ein von schulischer Seite her eng betreutes Langzeitpraktikum statt.

Die schulische Arbeit wird unterstützt durch

- Übergangscoach
- Berufseinstiegsbegleiter
- Berufsberater der Agentur für Arbeit.

Allen Schülerinnen und Schülern soll die Teilnahme an einer Potenzialanalyse und an einer Berufsfelderkundung ermöglicht werden, die im Jg. 8 im Rahmen von KAOA verbindlich ist. D.h. auch Seiteneinsteiger/ Asylbewerber sollen ggf. noch im Jahrgang 9 entsprechende Angebote wahrnehmen können.
 
Berufsberater der Agentur für Arbeit

Intensive und regelmäßige Beratung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9/10 findet durch einen Berufsberater der Agentur für Arbeit direkt vor Ort in der Schule statt.

Ziele :

Jugendliche werden in ihrem beruflichen Entscheidungsprozess so unterstützen, dass sie realistische Berufsziele entwickeln und den Bewerbungsprozess realistisch und erfolgver-sprechend gestalten können.

Aufgaben:

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört

- Beratung der Schülerinnen und Schüler bzgl. Anforderungen von Berufen
- Unterstützung in der Berufsorientierung
- Beratung er Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Berufsziele
- Aufzeigen beruflicher Alternativen, z.B. BVB
- Benennen von Ausbildungsstellenangeboten

Passgenaue Übergänge von Schule – Beruf werden durch diese enge Anbindung unterstützt.


 
Übergangscoach an der Hauptschule Nord

Seit dem Jahr 2005 unterstützen Übergangscoaches die Hauptschulen im Kreis Gütersloh sowie die beiden Hauptschulen und Gesamtschulen der Stadt Gütersloh, das Berufsorientierungskonzept umzusetzen.
An der Hauptschule Nord ist eine Übergangscoachin tätig.

Ziele :

Jugendliche werden in ihrem beruflichen Entscheidungsprozess so unterstützt, dass sie realistische Berufsziele entwickeln und den Bewerbungsprozess realistisch und erfolgversprechend gestalten können.

Aufgaben:

Zu den wichtigsten Aufgaben zählt die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 bei

• der Entwicklung realistischer Berufswünsche durch z.B.
- Durchführung von Beratungsgesprächen
- Berufsinteressenstests
- Unterstützung bei der Informationssuche zu bestimmten Berufen
• Unterstützung bei der Praktikumsplatzsuche
• Elternberatung
• Unterstützung bei dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen
• Durchführung simulierter Bewerbungsgespräche
• Bewerbungstrainings
• Akquise von Ausbildungsplätzen u.v.m.

Zwischen Übergangscoach und Lehrern ist eine enge Zusammenarbeit unabdingbar und regelmäßiger Bestandteil der Arbeit, um Entwicklungsprozesse der Schülerinnen und Schüler zu thematisieren, Beratungsangebote miteinander abzustimmen und den Berufsorientierungsprozess der Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu fördern und zu unterstützen.


 
Berufseinstiegsbegleitung an der Hauptschule Nord

Seit Februar 2009 wird an der Hauptschule Nord das Projekt der „Berufseinstiegsbegleitung“ umgesetzt.
Zwei Berufseinstiegsbegleiter betreuen ca. 50 Schülerinnen und Schüler ab der Vorabgangsklasse. Das Betreuungs- und Beratungsangebot wird von den Schülerinnen und Schülern freiwillig angenommen und findet hauptsächlich außerhalb der Unterrichtszeit statt.


Ziele der Berufseinstiegsbegleitung:

Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung dienen der individuellen Begleitung und Unter-stützung förderungsbedürftiger Jugendlicher durch Berufseinstiegsbegleiter, um die Eingliederung der/des Jugendlichen in eine berufliche Ausbildung zu erreichen. Die Chancen der Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf auf einen erfolgreichen Übergang in eine betriebliche Ausbildung soll deutlich verbessert werden.


Aufgaben der Berufseinstiegsbegleitung:

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Unterstützung bei der
• Erreichung des Hauptschulabschlusses
• Berufsorientierung und Berufswahl
• Ausbildungsplatzsuche
• Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses , d.h. Nachbetreuung bis zu einem halben Jahr nach Verlassen der Schule
• Nachbetreuung nach Verlassen der Schule ohne Ausbildungsplatz bis zu zwei Jahre
 
Berufseinstiegsbegleiter und Schule arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, um gefährdeten Schülerinnen und Schülern beim Erreichen des Schulabschlusses und der Berufswahl wirkungsvoll zu unterstützen.
Regelmäßige und Anlassbezogene Abstimmungen zwischen Berufseinstiegsbegleitern und Lehrern sind notwendig, um sich gegenseitig zu informieren, Fortschritte festzuhalten, Probleme zu erkennen und zu lösen, sowie Möglichkeiten einer ggf. erforderlichen zusätzlichen Unterstützungsmaßnahme zu beantragen.

 
Ausbildungsplatzgarantie / Gütersloher Ausbildungsperspektive

Seit Beginn des 2. Schulhalbjahres 2010/2011 wird an der Hauptschule Nord erstmals die „Gütersloher Ausbildungsplatzgarantie“ umgesetzt, seit dem Schuljahr 2015/16 heiß da Pro-gramm Gütersloher Ausbildungsperspektive.

Ziel:

Ziel der Ausbildungsplatzgarantie ist es, die Jugendlichen darin zu unterstützen, nach der Sek.I einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.


Ausbildungsperspektive

Zu Beginn des 2. Halbjahres 2015/ 2016 findet die „Ausbildungsplatzgarantie“ eine Ergän-zung durch die „Gütersloher Ausbildungsperspektive“.
Die Ausbildungsperspektive bietet allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs erweiterte Fördermöglichkeiten.

Kooperationspartner:

• Hauptschule Ost
• Stadt Gütersloh
• Agentur für Arbeit
• Bürgerstiftung Gütersloh

 
Schulprogramm 2016

Das Medienkonzept der Hauptschule Nord

Ziele
• Die Schülerinnen und Schüler sollen im Umgang mit den sog. Neuen Medien kompetent werden
• Die Schülerinnen und Schüler können die Neuen Medien für die Erarbeitung, Vertiefung und Dokumentation von Unterrichtsinhalten zielgerichtet nutzen
• Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine gesunde Kritikfähigkeit gegenüber Inhalten und Darstellungsformen
• Jede Klasse oder Lerngruppe soll für jedes Fach mindestens 1 Stunde pro Woche Computerzeit zur Verfügung haben
• Die Lehrerinnen und Lehrer sollen für die Unterrichtsarbeit mit den Neuen Medien qualifiziert werden

Arbeitsvorhaben

Unterrichtsinhalte / -vorhaben

Jahrgang Inhalte, ggfs. siehe Lehrpläne der Fächer Fächer
Klasse 8+9 Projektunterricht Informatik mit den Inhaltsschwer-punkten MS-Word, Excel und PowerPoint.
Gefahren im Internet (Fortbildung für alle SuS)
 AT
 Vertiefender Kurs Bedienung von Windows (Com-puterführerschein) Textverarbeitung, Lebenslauf und Bewerbung schreiben, Praktikumsvorberei-tung im Technikunterricht.
 AW, D, AT



Klasse 10 Nutzung aller vorhandenen Ressourcen Fächer übergrei-fend
 Verstärkter Einsatz bei Bewerbungen, Lehrstellen-suche
 AW, D
 Einsatz in Deutsch Klasse 10 (Geschäftsbriefe)
 D


 
Ausstattung

PC-Raum: 15 Schülerplätze, 1 Lehrerplatz, 1 Linux-Server, vernetzt, Internetzugän-ge überall
Beamer, Drucker
Mediothek mit 5 Arbeitsplätzen, vernetzt, Internetzugang, 1 Drucker
Internetzugänge (LAN) in allen Klassenräumen, WLAN in der ganzen Schule für den Einsatz der Medienwagen
8 Lehrerarbeitsplätze in den Lehrerzimmern, vernetzt und Internet
2 Medienwagen mit Notebook, Beamer und Drucker zum Unterrichtseinsatz
9 Klassenräume ausgestattet mit PC, Beamer und Leinwand
4 Schülerarbeitsplätze im BOB
4 Schülerarbeitsplätze im Büro der Berufseinstiegsbegleitung



Evaluation

• Überprüfung der Nutzungskompetenz der Schülerinnen und Schüler


Das Schulprogramm der Hauptschule Nord als PDF-Datei hier